Chemnitz · SN

Jugendlicher nach Messerbedrohungen bei Raubdelikten in Chemnitz festgenommen

Ein Jugendlicher soll am 18. März in Chemnitz mehrere Menschen bei Raubdelikten mit einem Messer bedroht haben. An der Zentralhaltestelle in der Rathausstraße drohte er einem 20-jährigen Rollstuhlfahrer, nachdem dieser kein Bargeld geben wollte. An einem Bahnsteig soll er anschließend zwei Minderjährige mit Messergewalt eingeschüchtert haben; sie übergaben zusammen 6,50 Euro. An einer Bushaltestelle in der Hartmannstraße bedrohte er nach Polizeiangaben ein Kind, durchsuchte dessen Schulranzen und fand kein Geld. Später soll er einen weiteren Jugendlichen geschlagen, ihm ein Messer vorgehalten und ihn dazu eingeschüchtert haben, ihm in einen Einkaufsmarkt zu folgen. Dort wandte sich der Betroffene an Beschäftigte. Die fünf Betroffenen blieben unverletzt. Polizeikräfte nahmen den jugendlichen Tatverdächtigen am Abend fest; bei ihm wurde kein Messer oder anderer gefährlicher Gegenstand gefunden. Er sollte einem Ermittlungsrichter vorgeführt werden.

Quelle: www.medienservice.sachsen.de

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