MesserMonitor
Über MesserMonitor
MesserMonitor macht öffentlich gemeldete Fälle nach Datum, Ort und Fallart auffindbar.
Das Projekt
Meldungen über Messerangriffe, Messerdrohungen sowie Raub- und Erpressungsdelikte mit Messereinsatz werden täglich von zahlreichen Polizeibehörden, Staatsanwaltschaften, Gerichten und Medien veröffentlicht. Diese Informationen erscheinen jedoch dezentral, in unterschiedlichen Formaten und häufig nur für einen begrenzten Zeitraum.
MesserMonitor führt öffentlich belegte Ereignisse nach einheitlichen Kriterien zusammen. Die Einträge werden nach Datum, Ort und Fallart geordnet, mit den jeweils verwendeten Quellen verknüpft und bei neuen Erkenntnissen aktualisiert. Mehrere Veröffentlichungen zum selben Ereignis werden nach Möglichkeit zu einem gemeinsamen Falleintrag zusammengeführt.
Auf diese Weise entsteht eine fortlaufende Dokumentation öffentlich bekannt gewordener Fälle. Sie ermöglicht eine zeitliche, regionale und inhaltliche Betrachtung, die über einzelne Polizeimeldungen oder Medienberichte hinausgeht.
MesserMonitor erfasst ausschließlich Vorgänge, die sich anhand geeigneter öffentlicher Quellen nachvollziehen lassen. Das Portal erhebt keinen Anspruch darauf, sämtliche tatsächlich geschehenen oder polizeilich registrierten Fälle vollständig abzubilden. Nicht jeder Vorfall wird angezeigt, von Behörden veröffentlicht, journalistisch aufgegriffen oder mit ausreichend konkreten Angaben bekannt gegeben.
Die dargestellten Zahlen beziehen sich deshalb immer auf die von MesserMonitor gefundenen, geprüften und veröffentlichten Ereignisse. Sie ersetzen weder die Polizeiliche Kriminalstatistik noch eine wissenschaftliche Dunkelfelduntersuchung oder die Bewertung der Sicherheitslage einzelner Orte.
Initiator und Hintergrund
MesserMonitor wurde von Ronny Schmidt initiiert und wird von ihm redaktionell betreut.
Ausgangspunkt für das Projekt war die Beobachtung, dass Meldungen über Messerangriffe, Messerdrohungen sowie Raub- und Erpressungsfälle mit Messereinsatz über eine Vielzahl unterschiedlicher Quellen verteilt erscheinen. Einzelne Vorfälle sind dadurch zwar auffindbar, eine zusammenhängende, längerfristige und quellengebundene Betrachtung ist jedoch nur mit erheblichem Rechercheaufwand möglich.
MesserMonitor soll diese Informationen nach einheitlichen Kriterien zusammenführen, nachvollziehbar dokumentieren und dauerhaft mit den jeweiligen Quellen verknüpfen. Im Mittelpunkt stehen eine sachliche Darstellung, transparente Aufnahmeregeln und eine klare Trennung zwischen belegten Angaben, vorläufigen Erkenntnissen und späteren Korrekturen.
Das Projekt wird unabhängig betrieben. MesserMonitor ist weder eine amtliche Stelle noch ein Ersatz für polizeiliche Ermittlungen, gerichtliche Feststellungen oder wissenschaftliche Kriminalstatistiken. Das Portal nimmt auch keine eigene strafrechtliche Bewertung einzelner Vorgänge vor. Maßgeblich ist der Informationsstand, der sich zum jeweiligen Zeitpunkt aus öffentlich zugänglichen und überprüfbaren Quellen ergibt.
Ronny Schmidt ist seit vielen Jahren als Survival- und Selbstschutztrainer tätig. Beruflich und publizistisch beschäftigt er sich mit Sicherheits-, Krisen- und Verhaltensthemen sowie mit der verständlichen Vermittlung praktisch anwendbarer Handlungskonzepte. Darüber hinaus ist er Autor mehrerer Fach- und Sachbücher aus diesen Themenbereichen.
Bei MesserMonitor steht nicht die Dramatisierung einzelner Taten im Vordergrund. Ziel ist eine transparente, überprüfbare und dauerhaft zugängliche Dokumentation eines gesellschaftlich relevanten Themenbereichs.
Fragen und Hinweise
Allgemeine Fragen können über die Kontaktseite gesendet werden. Für einen konkreten Falleintrag steht ein eigenes Korrekturformular bereit.