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Faltmesser bei Überfall auf Essensauslieferer in Berlin vorgehalten

Wegen des Verdachts der gemeinschaftlichen räuberischen Erpressung mit Waffen ermittelt die Polizei nach einem Überfall auf einen 26-jährigen Essensauslieferer in Berlin-Neukölln. Er war nach Feierabend gegen 19:50 Uhr mit dem Fahrrad auf der Saalestraße unterwegs, als ihm an der Unstrutstraße fünf Jugendliche und Heranwachsende den Weg versperrt und ihn nach Drogen oder Essen gefragt haben sollen. Nachdem er sich als Auslieferer zu erkennen gegeben hatte, wurde ihm ein Faltmesser an den Hals gehalten. Die Gruppe soll ihn abgetastet, sein Handy genommen und über sein Nutzerprofil einen Fahrdienst bestellt haben. Vier Beteiligte stiegen in das Fahrzeug und gaben das Handy zurück; die Polizei hielt den Wagen an und nahm die vier vorläufig fest, darunter einen 18- und einen 19-Jährigen sowie zwei Minderjährige. Alle vier kamen später frei. Der fünfte Beteiligte, der mutmaßlich das Messer bei sich hatte, wurde nicht angetroffen; die Fahrt wurde storniert. Bei einem der Minderjährigen stellte die Polizei ein Reizstoffsprühgerät sicher.

Quelle: www.berlin.de

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Nicht separat bestätigt
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Bestätigte verletzte Personen
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