Die MesserMonitor-Statistik ordnet veröffentlichte Messerangriffe, Messerdrohungen sowie Raub und Erpressung mit Messer regional und zeitlich ein. Der Bundesländervergleich zeigt Fallzahlen und Fälle je 100.000 Einwohner. Die weiteren Auswertungen zeigen absolute Fallzahlen nach Zeitraum, Fallart, Einsatzstufe und gemeldeter Verletzungsfolge.
Vergleichsjahr2026
Bundesländer im Vergleich · 2026
Fälle bis einschließlich 29. August 2026
Vergleich veröffentlichter Fälle nach Bundesland mit Bevölkerung, Einwanderungsgeschichte und Schutzsuchenden.
Grundlage sind öffentlich gemeldete Fälle, die über die ausgewerteten Quellen auffindbar sind.
Gesellschaftlicher Kontext
Jeder Punkt steht für ein Bundesland. Seine Position verbindet den ausgewählten gesellschaftlichen Vergleichswert mit den veröffentlichten Fällen je 100.000 Einwohner.
FlächenländerStadtstaaten
Ergebnis zum gewählten MerkmalDatentabelle und Quellen
Mehrere Unbekannte sollen einen 36-jährigen Mann an einer Freiburger Straßenbahnhaltestelle mit einem Messer zur Herausgabe von Bargeld gezwungen haben. Er floh ohne Geldverlust und verletzte sich leicht.
Ein Mann soll Reisende in einer Regionalbahn am Bahnhof Straußfurt mit einem messerähnlichen Gegenstand bedroht haben. Die Polizei nahm ihn vorläufig fest; verletzt wurde niemand.
Zwei mit Messern bewaffnete Täter sollen versucht haben, eine Tankstelle in Hannover zu überfallen. Der Betreiber vertrieb sie mit einer Holzlatte; beide wurden anschließend festgenommen.
Ein Mann soll in Nürnberg in die Wohnung eines Nachbarn eingedrungen sein und ihn mit einem Messer verletzt haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen nach einer Fahndung fest.
Ein 28-jähriger Mann erlitt bei einer Auseinandersetzung auf dem Karlsruher Marktplatz mehrere Stichverletzungen am Rücken. Die Polizei stellte bei einem 18-jährigen Tatverdächtigen eine mutmaßlich eingesetzte Schere sicher.
Ein Mann hielt an einer Bushaltestelle in Osnabrück ein Messer in Richtung von Polizeikräften. Beamte überwältigten ihn und sicherten das Messer; verletzt wurde niemand.
Ein Jugendlicher ist in Dormagen an festgestellten Stich- und Schnittverletzungen gestorben. Polizei und Staatsanwaltschaft gehen von einem Tötungsdelikt aus.
Ein Unbekannter soll in der Ulmer Hirschstraße einen Jugendlichen mit einem kleinen Taschenmesser bedroht haben, nachdem dieser die Rückgabe von Geld gefordert hatte.
Ein 26-jähriger Beschuldigter soll in Wilhelmshaven einen 56-jährigen Mann mit einem Küchenmesser verletzt und anschließend Bargeld sowie eine Zahlungskarte entwendet haben.
Drei Täter raubten in Buxtehude einen 46-jährigen Mann aus, nachdem einer von ihnen ihm ein Messer an den Bauch gehalten hatte. Das Opfer erlitt eine leichte Verletzung, die ambulant behandelt wurde.
Ein Mann wurde bei einer Auseinandersetzung in einer Husumer Wohnung mit einem spitzen Gegenstand lebensgefährlich verletzt. Ein Tatverdächtiger befindet sich wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.
Fünf bis sechs Männer sollen in Frankfurt einen 39-Jährigen bei einem vereinbarten Fahrradkauf mit Messern und einer täuschend echt wirkenden Schusswaffe bedroht haben. Der Mann wehrte sich, woraufhin die Gruppe floh.
Ein Mann soll seine getrennt lebende Ehefrau in Bochum mit einem Messer angegriffen und leicht an der Hand verletzt haben. Er befindet sich in Untersuchungshaft.
Nach einem Streit in einem Nürnberger Mehrfamilienhaus starb ein 26-jähriger Mann an einer Stichverletzung. Gegen einen 43-jährigen Tatverdächtigen wurde Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags erlassen.