Die MesserMonitor-Statistik ordnet veröffentlichte Messerangriffe, Messerdrohungen sowie Raub und Erpressung mit Messer regional und zeitlich ein. Der Bundesländervergleich zeigt Fallzahlen und Fälle je 100.000 Einwohner. Die weiteren Auswertungen zeigen absolute Fallzahlen nach Zeitraum, Fallart, Einsatzstufe und gemeldeter Verletzungsfolge.
Vergleichsjahr2026
Bundesländer im Vergleich · 2026
Fälle bis einschließlich 24. Oktober 2026
Vergleich veröffentlichter Fälle nach Bundesland mit Bevölkerung, Einwanderungsgeschichte und Schutzsuchenden.
Grundlage sind öffentlich gemeldete Fälle, die über die ausgewerteten Quellen auffindbar sind.
Gesellschaftlicher Kontext
Jeder Punkt steht für ein Bundesland. Seine Position verbindet den ausgewählten gesellschaftlichen Vergleichswert mit den veröffentlichten Fällen je 100.000 Einwohner.
FlächenländerStadtstaaten
Ergebnis zum gewählten MerkmalDatentabelle und Quellen
Zwei Männer stehen wegen eines Angriffs Ende April in Stuttgart-Nord vor Gericht. Das Opfer überlebte Messerstiche in die Brust nach einer Notoperation.
Ein Vermummter forderte am 7. Oktober in einer Münchner Tankstelle mit einem Messer Geld von einem 66-jährigen Angestellten. Der Angestellte entkam, niemand wurde verletzt; ein 20-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Ein 44-jähriger Häftling griff am 6. Oktober in der JVA Kaisheim einen 48-jährigen Mithäftling mit einem Messer an. Der Mann erlitt leichte Schnittverletzungen; die Polizei ermittelt wegen eines versuchten Tötungsdelikts.
Ein 36-jähriger Mann bedrohte am 6. Oktober in München Polizeibeamte mit einem Messer. Bei einem späteren Sturz wurden er und ein Beamter verletzt; eine Messerverletzung wurde nicht gemeldet.
In einer Wohnung in Stralsund wurde nach einem Brand eine 42-jährige Frau tot aufgefunden. Laut vorläufiger Obduktion starb sie an mehreren Stichverletzungen; ein 23-jähriger Beschuldigter sitzt in Untersuchungshaft.
Zwei Männer bedrohten eine Angestellte einer Spielothek in Erding mit einem spitzen Gegenstand und forderten Bargeld. Nach ihrer Flucht wurden sie festgenommen; gegen beide wurde Untersuchungshaft angeordnet.
Ein 42-jähriger Mann berichtet, er sei am Bonifaziusplatz in Mainz zunächst mit einem Messer bedroht und dann von mehreren Menschen geschlagen und getreten worden. Er erlitt Verletzungen am Kopf und im Gesicht.
Ein 53-jähriger Mann soll einen 40-Jährigen auf einem Gewerbegelände an der Berliner Herzbergstraße mit einem messerähnlichen Gegenstand schwer verletzt haben. Der Tatverdächtige wurde festgenommen; der Verletzte wurde notoperiert.
Ein Unbekannter soll einen 56-jährigen Mann in Neuss mit einem Messer zur Herausgabe seiner Tasche mit Bargeld gezwungen haben. Er floh mit der Beute auf einem Fahrrad.
Ein 40-jähriger Mann soll in Troisdorf ein Messer gezogen und sich damit auf Rettungskräfte zubewegt haben. Die Polizei nahm ihn bis zum nächsten Morgen in Gewahrsam.
Ein vermummter Mann bedrohte einen Tankstellenmitarbeiter in München mit einem Messer und erbeutete Bargeld. Der Mitarbeiter blieb unverletzt; nach dem flüchtigen Täter wird gesucht.
Bei einer Auseinandersetzung in Wiesentheid soll einer von zwei unbekannten Männern mit einem Messer nach einem 20-Jährigen gestochen haben. Dieser wich aus, wurde aber im Verlauf des Streits leicht verletzt.
In Callenberg soll ein 22-Jähriger einem 47-Jährigen mehrfach mit einem Messer in den Oberkörper gestochen haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest.
Ein Unbekannter soll am frühen 5. Oktober in Gießen einen Mann mit einem kleinen Messer bedroht und Bargeld sowie Schmuck geraubt haben. Das Opfer blieb unverletzt; der Täter flüchtete.
Ein 47-Jähriger soll in Friedrichshafen eine 58-jährige Bekannte mit einem Küchenmesser angegriffen haben. Sie wurde beim Abwehren leicht verletzt; gegen den Mann erging Untersuchungshaftbefehl.
Passanten fanden einen 21-jährigen Mann mit schweren Stichverletzungen an einer Bushaltestelle im Bereich des Münchner Scheidplatzes. Die Mordkommission ermittelt wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts.
Drei unbekannte Männer sollen eine 77-Jährige in ihrem Haus in Bremen-Blumenthal mit einem Messer bedroht und gefesselt haben. Sie flohen ohne Beute; die Fahndung blieb zunächst erfolglos.
Auf einem Spielplatz in Hünfelden soll ein Jugendlicher einen anderen mit einem Messer bedroht und dessen E-Scooter geraubt haben. Die Polizei nahm den Tatverdächtigen vorläufig fest.
Bei einem Streit auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Sundhagen soll ein 36-jähriger Mann einen 58-Jährigen mit einem Messer angegriffen haben. Der Verletzte kam ins Krankenhaus; der Tatverdächtige wurde vorläufig festgenommen und später entlassen.
Bei einer Auseinandersetzung zweier Gruppen in Berlin-Altglienicke wurden auch Messer eingesetzt. Zwei junge Männer wurden verletzt; ob die Messer ihre Verletzungen verursachten, ist nicht angegeben.