Die MesserMonitor-Statistik ordnet veröffentlichte Messerangriffe, Messerdrohungen sowie Raub und Erpressung mit Messer regional und zeitlich ein. Der Bundesländervergleich zeigt Fallzahlen und Fälle je 100.000 Einwohner. Die weiteren Auswertungen zeigen absolute Fallzahlen nach Zeitraum, Fallart, Einsatzstufe und gemeldeter Verletzungsfolge.
Vergleichsjahr2026
Bundesländer im Vergleich · 2026
Fälle bis einschließlich 29. August 2026
Vergleich veröffentlichter Fälle nach Bundesland mit Bevölkerung, Einwanderungsgeschichte und Schutzsuchenden.
Grundlage sind öffentlich gemeldete Fälle, die über die ausgewerteten Quellen auffindbar sind.
Gesellschaftlicher Kontext
Jeder Punkt steht für ein Bundesland. Seine Position verbindet den ausgewählten gesellschaftlichen Vergleichswert mit den veröffentlichten Fällen je 100.000 Einwohner.
FlächenländerStadtstaaten
Ergebnis zum gewählten MerkmalDatentabelle und Quellen
Zwei Frauen sollen eine 21-Jährige in einer Wohnung in München mit einem Messer bedroht und die Herausgabe von Alltagsgegenständen gefordert haben. Beide wurden festgenommen.
Bei einem Streit zwischen zwei Hotelmitarbeitern in Hannover wurden beide Männer verletzt. Ein 21-Jähriger erlitt mehrere lebensgefährliche Stichverletzungen; sein 26-jähriger Kontrahent wurde festgenommen.
Bei einer Auseinandersetzung auf dem Musikerplatz in Kaiserslautern ist ein Mann durch ein Messer schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden. Die Täter flohen.
Eine Frau soll in einer Unterkunft in Hof nach einem Streit einen Bewohner mit einem Messer angegriffen haben. Der Mann erlitt beim Abwehren eine Fingerverletzung; gegen die Tatverdächtige wurde Untersuchungshaft angeordnet.
Zwei Minderjährige sollen einem 19-Jährigen vor dem Dresdner Hauptbahnhof unter Vorhalt eines Messers Bargeld geraubt haben. Gegen beide wurde Untersuchungshaft angeordnet.
Ein unbekannter Täter soll einen 66-Jährigen in Raunheim mit einem spitzen Gegenstand im Gesicht verletzt haben. Die Polizei hält ein Messer als Tatwaffe für sehr wahrscheinlich.
Bei einer Auseinandersetzung in Gelsenkirchen wurden nach Polizeiangaben mindestens fünf Menschen schwer verletzt. Dabei sollen unter anderem Messer eingesetzt worden sein.
Ein Jugendlicher soll am Erlanger Busbahnhof einen anderen Jugendlichen mit einem Messer bedroht und ihm bei einem Gerangel Stichverletzungen zugefügt haben. Der Tatverdächtige wurde später vorläufig festgenommen.
Nach einem Streit in einer Wohnung in Kirchheim am Ries soll ein Mann einen anderen mit einem Messer bedroht und beim Versuch zuzustechen leicht verletzt haben. Gegen den Tatverdächtigen wurde Haftbefehl vollstreckt.
Ein Mann hielt in einer Bar in Ludwigshafen ein großes Messer und zog es bei Eintreffen der Polizei erneut. Einsatzkräfte setzten einen Taser ein und nahmen ihn in Gewahrsam.
Eine Frau soll nahe dem Dresdner Hauptbahnhof mit einem Messer bedroht und zur Herausgabe von Geld aufgefordert worden sein. Zwei minderjährige Tatverdächtige wurden später von der Bundespolizei angetroffen.
Ein 40-jähriger Mann ist im Gelsenkirchener Bahnhofscenter durch mehrere Messerstiche schwer verletzt worden. Ein 23-jähriger Tatverdächtiger wurde festgenommen.
Ein 19-jähriger Mann soll in Rostock mehrere Menschen mit Messern bedroht und einen Laden unter Messervorhalt beraubt haben. Ein Gericht erließ Haftbefehl.