Die MesserMonitor-Statistik ordnet veröffentlichte Messerangriffe, Messerdrohungen sowie Raub und Erpressung mit Messer regional und zeitlich ein. Der Bundesländervergleich zeigt Fallzahlen und Fälle je 100.000 Einwohner. Die weiteren Auswertungen zeigen absolute Fallzahlen nach Zeitraum, Fallart, Einsatzstufe und gemeldeter Verletzungsfolge.
Vergleichsjahr2025
Bundesländer im Vergleich · 2025
Fälle bis einschließlich 31. Dezember 2025
Vergleich veröffentlichter Fälle nach Bundesland mit Bevölkerung, Einwanderungsgeschichte und Schutzsuchenden.
Grundlage sind öffentlich gemeldete Fälle, die über die ausgewerteten Quellen auffindbar sind.
Gesellschaftlicher Kontext
Jeder Punkt steht für ein Bundesland. Seine Position verbindet den ausgewählten gesellschaftlichen Vergleichswert mit den veröffentlichten Fällen je 100.000 Einwohner.
FlächenländerStadtstaaten
Ergebnis zum gewählten MerkmalDatentabelle und Quellen
Ein Jugendlicher soll in einer Unterkunft für Geflüchtete in Berlin mehrere Bewohner mit einem Messer bedroht und drei Männer verfolgt haben. Die Verfolgten konnten fliehen; der Tatverdächtige entkam.
Vier Jugendliche sollen einen Mitarbeiter eines Spätkaufs in Berlin-Reinickendorf mit Messern bedroht und Bargeld gefordert haben. Der leicht verletzte Mitarbeiter setzte Reizgas ein; die Tatverdächtigen flohen ohne Beute und wurden später festgenommen.
Bei einer Auseinandersetzung im Museumspark in Nordenham erlitt ein Jugendlicher lebensgefährliche Stichverletzungen. Ein weiterer Jugendlicher befindet sich wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in Untersuchungshaft.
Ein unbekannter Mann soll in Dortmund-Scharnhorst einen 32-Jährigen mit einem erhobenen langen Messer bedroht haben. Der Fußgänger floh; die Polizei sucht Zeugen.
Bei einem Streit über ausstehende Lohnzahlungen in Kaufbeuren soll ein 44-Jähriger einem 34-Jährigen mit einem Küchenmesser gedroht haben. Verletzt wurde niemand.
Ein Jugendlicher soll am Kottbusser Tor in Berlin-Kreuzberg beim Versuch, einen Streit zu schlichten, mit einem Messer bedroht worden sein. Die Polizei nahm einen Tatverdächtigen fest.
Nach einem versuchten Ladendiebstahl stach ein Mann in Gera mit einem Schraubenzieher in Richtung eines Sicherheitsmitarbeiters. Ein weiterer Sicherheitsmitarbeiter wurde bei der anschließenden Auseinandersetzung leicht verletzt.
Bei einem Streit im Flensburger Jacob-Nöbbe-Bogen wurden zwei Jugendliche durch Messerstiche verletzt. Ein Jugendlicher erlitt schwere Verletzungen, Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht.
Ein 35-jähriger Mann soll einer 45-jährigen Angehörigen in Chemnitz mit einem Messer eine schwere, nicht lebensbedrohliche Stichverletzung zugefügt haben.
Bei einem Raub in Düren wurde einem 43-Jährigen unter Vorhalt eines Messers Bargeld entwendet. Die Polizei stellte einen 29-jährigen Tatverdächtigen nach dessen Flucht.
Ein Unbekannter soll am Dienstagmorgen eine Mitarbeiterin eines Modegeschäfts in Heiligenhaus mit einem Messer bedroht, gefesselt und Bargeld aus dem Tresor genommen haben.
Ein maskierter Mann bedrohte eine Kassiererin in einem Braunschweiger Lebensmittelmarkt mit einem Messer und erbeutete Bargeld. Verletzt wurde niemand; der Täter entkam.
In einem Wohnhaus in Laucha an der Unstrut soll ein Mann einen Notarzt und einen Rettungssanitäter mit einem Messer angegriffen haben. Beide wurden verletzt; der Notarzt erlitt schwere, aber nicht lebensbedrohliche Verletzungen.
In Mannheim soll ein 21-Jähriger seine 18-jährige Ex-Partnerin bei einem Streit mit mehreren Messerstichen schwer verletzt haben. Gegen ihn wurde Untersuchungshaft angeordnet.